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Depressionsverstimmungen bei Hypophysen- und Nebennierenerkrankungen und ihre Bewältigung




Autorin: Frau Dr. med. E. Frieß

Depressive Verstimmungen treten generell häufig bei Hormonstörungen auf. Vor allem Patienten mit einem Cushing Syndrom sind oft von teils schwer verlaufenden Depressionen betroffen, Frauen häufiger als Männer.

Merkmale einer Depression

Hauptmerkmale der Depression sind die Veränderung der Grundstimmung (traurig, apathisch) mit Verlust der Fähigkeit, Freude zu empfinden. Manchmal treten auch Angstattacken, außerdem Grübelneigung um negative Themen, Konzentrationsstörungen, Veränderungen von Schlaf und Appetit und Lebensüberdruss auf.

Behandlung von Depressionen

Es gibt verschiedene Schweregrade von Depressionen, weswegen für die Therapieplanung ein Gespräch mit einem Psychiater wichtig ist. Oft wird eine zusätzliche medikamentöse Behandlung von Depressionen empfohlen, die in der Regel sehr gut verträglich und auch wirkungsvoll ist. Die rechtzeitige Behandlung von Depressionen bei Patienten mit erhöhten Cortisolwerten im Blut (Hypercortisolämie) wirkt sich wiederum günstig auf den Gesamtverlauf der endokrinologischen Erkrankung aus.

Frau Dr. med. E. Frieß
Max-Planck-Institut für Psychiatrie
München

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